Zwischen den Meeren – Tag 3

Ausgeruht und fit geht es nach einem leckeren Frühstück weiter auf die letzte Tagestour – vier Etappen liegen heute vor uns, etwa 35km auf dem ZdM-Trail bis Flensburg. Wir verabschieden uns von den netten Wirtsleuten und den klappernden Störchen, besorgen uns beim Bäcker noch etwas Proviant und verlassen Schafflund gegen halb zehn. Die letzten Dosen der 5. Etappe führen uns noch entlang eines stillgelegten Bahngleises am Ort entlang, die 6. Etappe hat dann auch wieder einen waldigen Abschnitt mit teilweise etwas matschigen Wegen. Vor uns sehen wir einen Radler, der immer wieder anhält, im Gebüsch verschwindet und nach kurzer Zeit weiterfährt – was der wohl treibt … Weiterlesen

Zwischen den Meeren – Tag 2

Tag 2 – unsere „große Tour“ geht weiter …

Beim Frühstück in Andresens Gasthof treffen wir einen Mitstreiter, michaelgeocaching aus Köln, der ebenfalls auf dem ZdM unterwegs ist, lassen den gestrigen Tag Revue passieren und gleichen die Bonuszahlen zu Abschnitt 2 ab. Auch die Gaststube bietet einige Besonderheiten; ich habe noch nie einen komplett gefliesten Bartresen gesehen, und auch die Wände sind mit größtenteils handbemalten friesischen Fliesen bekleidet – heute unbezahlbar.

Wir verabschieden uns von unserer netten Wirtin, packen unsere Sachen und schwingen uns auf unsere Räder – vor uns liegt die längste Etappe, geplant sind 3 Abschnitte, 35 km und knapp 7 Stunden Fahrt. Zunächst erledigen wir aber noch die Reste von Abschnitt 2, die wir gestern wegen des Abendessens ausgelassen haben. Wie gestern auch führt der Trail auf Nebenstraßen, Wirtschaftswegen und Spazierpfaden durch die wunderschöne Natur Nordfrieslands; über lange Abschnitte treffen wir nur Kühe, Pferde und Windmühlen. Somit ist diese Tour auch wunderbar für Familien mit Kindern geeignet (Kondition vorausgesetzt), zumal es keine nennenswerten Steigungen gibt.

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Zwischen den Meeren – Tag 1

2016-05-05 15.11.32Heute (Himmelfahrt) geht es los auf unsere große Tour – den Wandertrail: 85km Radweg zwischen Nord- und Ostsee. Doch jede noch so weite Reise beginnt mit einem kleinen Schritt – in unserem Fall ist es die fünfstündige Anreise mit dem Zug nach Dagebüll. Pünktlich um 9 Uhr brechen wir zuhause mit vollgeladenen Gepäcktaschen auf in Richtung Bahnhof, wo schon weitere Radler auf den metronom warten. Schnell kommt man ins Gespräch, tauscht Erfahrungen und Tipps über andere Routen aus. In Hannover wechseln wir den Zug, besteigen den IC nach Hamburg (noch mit 20-minütiger Verspätung). Das Fahrradabteil ist fast leer, auch die zugehörigen Sitzplätze sind frei – im Gegenteil zum Rest des Zuges, wo sich die Reisenden offenbar stapeln. Wir können die Fahrt genießen, der Lokführer gibt ordentlich Gas, und wir erreichen nicht nur pünktlich Hamburg-Altona, sondern auch den Anschlusszug der NOB in Richtung Westerland. Die Zugbegleiterin scheucht uns gleich zum anderen Zugende, denn die ersten Mehrzweckabteile sind alle schon voll mit Rädern – offenbar verbringt halb Norddeutschland das lange Wochenende auf dem Fahrrad …

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Wandertrail „Zwischen den Meeren“ – die Vorbereitung ist abgeschlossen

Schon seit der ZdM-Wandertrail Anfang 2012 auf der Geocaching-Karte erschien, gehörte er zu meinen „Traumzielen eines Geocachers“: ein 85km langer Radweg zwischen Nord- und Ostsee (eben „Zwischen den Meeren“), ingesamt 222 Dosen in schönster Natur, dazu eine informative, gut gepflegte Homepage einschließlich Übernachtungsmöglichkeiten und weiteren Tipps … Weiterlesen

Powertrails

Kaum etwas ist in der (deutschen) Cacherszene so heftig umstritten wie Powertrails – die einen lieben sie, weil man schnell viele “Punkte” sammeln kann; die anderen verteufeln sie aus demselben Grund. Gerade hierzulande stößt man in Foren immer wieder auf Abneigungen gegenüber diesen Serien von 30 und mehr Dosen (so die “offizielle” Definition eines PT) und denen, die dort cachen. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass etwa in Skandinavien der Hang zu PTs wesentlich größer und die Vorbehalte längst nicht so groß sind. Und dann gibt es da auch noch die amerikanische Variante: 1000 Caches entlang eines Wüsten-Highways, alle 200m eine Dose an der Leitplanke, genau in Griffhöhe, so dass man von der Ladefläche eines Pickup direkt zugreifen, loggen, zurückstecken und weiterfahren kann.

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„VCP Kleefeld“-Runde – das schnelle Ende

Da ist mein dritter Blog-Eintrag zur VCP-Runde noch gar nicht ganz fertig, schon geht die ganze  Runde nach nur 4 Monaten in die ewigen Cachegründe ein. Mit diesem Ansturm auf am Ende 31 Dosen (und damit laut Groundspeak-Terminologie ein Powertrail) hatte der Owner wohl nicht gerechnet – und die kritischen Stimmen wurden auch nicht leiser, zumal die Strecke von #22 bis #25 abseits aller Wege quer durch den Wald führte, was sicher nicht im Sinne des Naturschutzes (und des Försters) war … Schade, der Gedanke war gut, nur die Umsetzung verbesserungsfähig. Naja, Schwamm drüber, hier ist also wieder Platz für Neues. Vielleicht ein schöner Multi?

P.S. Dem kontroversen Thema „Powertrail“ widme ich mich in einem eigenen Thema.

„VCP Kleefeld“-Tour bei Hannover (#011 – #018)

Nachdem die Serie wächst und wächst (gestern erschienen die Caches 025 – 028), waren Luna und ich gestern früh mal wieder unterwegs. Wir sind auch die Caches 1-10 abgefahren, weil es einfach eine schöne Runde ist – die im letzten Blog erwähnten Zerstörungen haben nicht weiter zugenommen, dier Natur erholt sich von der ersten Attacke der Dosenjäger.Das Fazit für den zweiten Abschnitt: Auch hier wieder schöne Ideen und Verstecke dabei, ab und an hätte ich mir einen eindeutigeren Hint (oder überhaupt einen) gewünscht – und die Koordinaten werden besser …

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„VCP Kleefeld“-Tour bei Hannover (#001 – #010)

Wieder eine Kleinserie, die Stück für Stück „aufgestockt“ wird und jetzt schon 10 Tradis umfasst. Heute früh waren Luna und ich hier unterwegs. Bevor ich mich mit der Serie auseinandersetze, möchte ich mal aus den Listings die Intention des Owners zitieren:

Stadtkinder haben einen zunehmend geringen Bezug zur Natur. In den Kinderzimmern haben multimediale Geräte Einzug erhalten. Das Spielen in der Natur gerät in den Hintergrund. Dabei ist nachgewiesen, dass ein verantwortungsvoller Umgang Erwachsener mit der Natur nur dann möglich ist, wenn diese als Kinder selbst »Natur erlebt haben«. Nachträglich kann ein verantwortungsvoller Umgang nicht mehr so effektiv »erlernt« werden.

Der VCP Kleefeld-Buchholz bemüht sich in zahlreichen Projekten Kinder und Jugendliche an die Natur heranzuführen. Die Ausgangsfragestellung war, wie sich der pfadfinderische Grundgedanke IN und MIT der Natur zu leben in den Gruppenstunden in der Großstadt vereinbaren lässt. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Hannover Kleefeld-Buchholz hatten eine Idee. Die Kombination aus moderner Technik und der Natur soll Kinder und Jugendliche motivieren ihre Umwelt intensiver wahrzunehmen.

Die Idee an sich ist gut, an der Ausführung kann man noch feilen. Die Caches im Einzelnen:

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