Wandertrail „Zwischen den Meeren“ – die Vorbereitung ist abgeschlossen

Schon seit der ZdM-Wandertrail Anfang 2012 auf der Geocaching-Karte erschien, gehörte er zu meinen „Traumzielen eines Geocachers“: ein 85km langer Radweg zwischen Nord- und Ostsee (eben „Zwischen den Meeren“), ingesamt 222 Dosen in schönster Natur, dazu eine informative, gut gepflegte Homepage einschließlich Übernachtungsmöglichkeiten und weiteren Tipps …

Der Wandertrail - das Ziel und die Aufgabe

Der Wandertrail – das Ziel und die Aufgabe

Als ich meiner Familie vor einiger Zeit diese Tour (mehr im Spaß) vorschlug, war meine Tochter (überraschenderweise) sofort Feuer und Flamme; jetzt fehlte nur noch der passende Termin. 2015 klappte es leider nicht, aber in diesem Jahr bietet sich das Himmelfahrts-Wochenende (5. – 8. Mai) an. Schon seit einiger Zeit läuft die Planung, aber jetzt steht die Tour:

  • Tag 1: Anreise mit dem Zug (Hannover – Hamburg – Niebüll – Dagebüll) einschließlich der eigenen Räder, Ankunft ca. 15 Uhr. Zwei Etappen (ca. 25km, 52 Caches) fahren bis Bargum, Übernachtung in Andresens Gasthof
  • Tag 2: Drei Etappen (34km, 88 Caches) fahren, dann Übernachtung im Storchennest in Schafflund
  • Tag 3: Vier Etappen fahren von Schafflund nach Flensburg (25km, 82 Caches), eventuell etwas „Beifang-Cachen“ rund um Flensburg. Abends Rückreise mit der Bahn von Flensburg über Hamburg – Uelzen – Hannover, Rückkehr gegen Mitternacht

Da wir nur per Rad und Bahn unterwegs sind, beschränken wir unser Gepäck auf das Nötigste (vier 24-Liter-Radtaschen). Im Gegensatz zu den sonstigen Touren bleibt Luna dieses Mal zuhause; die Strecke wäre zu weit und die Mitnahme eines Hängers zu aufwändig.

Nach unserer Rückkehr werde ich berichten

„Rund um Lehrte“ reloaded

“Die Zmanns“ haben in der Zwischenzeit in der Nähe von Lehrte drei weitere Runden gestaltet, die letzte (Landkunde) erschien im Oktober. Grund genug, dort mal wieder auf Tour zu gehen; meinen Bericht „Lehrte und ‚umzu‘“ vom Januar 2014 habe ich jetzt mit meinen Eindrücken der Neuzugänge ergänzt. Hier vorweg nur die Kurzform: hin und cachen! Diese Runden haben eine ähnliche Qualität wie die „wollti11“-Serien bei Ehlershausen, die leider von der Geocaching-Bildfläche verschwunden sind (wer sie vermisst oder noch machen möchte: Ein Teil der Caches ist bei OpenCaching.de gelandet, da die Owner nicht dem Cachen grundsätzlich, sondern nur der Plattform Geocaching.com den Rücken gekehrt haben). Auch „die Zmanns“-Runden machen einfach Spaß und sind auf jeden Fall einen Besuch (oder auch mehrere) wert. Näheres dazu hier.

T5-Klettercaches

Seit meinem letzten Beitrag ist doch eine ganze Zeit vergangen, in der ich lieber unterwegs auf Dosensuche als am Rechner war; vielleicht ergänze ich diese Zeit noch einmal – viel Spannendes hat es aber nicht gegeben. Seit zwei Wochen aber ist das Cachen auf eine andere Weise wieder spannend – durch das Klettern nach T5-Caches.

Als ich vor 5 Jahren da erste Mal vor einem T5-Baum stand, strich ich diese Caches aus meiner Zielgruppe und warf sie konsequent auf meine Ignore-Liste, bis ich auf der Weihnachtsrunde 2012 mit Bruno03 einem Kletterer zuschauen durfte. Als sich dann Kletterkollege wellweger zum Kurs anmeldete, juckte es mich auch in den Fingern. Zum Geburtstag bekam ich dann einen solchen Ketterkurs geschenkt, und am 13.09.2014 war es endlich soweit:

Auf einem ganztägigen „Klettern für Geocacher“-Kurs bei den Jungs von Seiltechnik Hannover gab es eine umfassende theoretische und praktische Einführung in das Klettern: Knotenkunde, Einwerfen, Einbau des Seils, Aufstieg, Abseilen, Rettung – und jede Menge Sicherheitshinweise und Tipps aus der Praxis. Verschiedenste Ausrüstungsmodelle (Gurte, Helme, Sicherungsgeräte) konnten in der Praxis getestet werden – und viel Spaß gemacht hat es auch noch! In einer kleinen Gruppe (maximal 8 Teilnehmer, dafür aber 3 klasse Betreuer) wurden wir toll auf das Klettern vorbereitet. Wenn jemand einen Kletterkurs in/um Hannover sucht, kann ich diesen nur wärmstens empfehlen (und nein: dieser Beitrag wurde nicht gesponsert 😉 ). Nachdem ich mir nach umfassender Beratung im Laden (einschließlich Kaffee und Abhängen) auch meine ganz persönliche Ausrüstung zusammengestellt hatte, konnte es endlich auf eigene Faust losgehen.

Luftpost

Gemeinsam mit wellweger war GC50MHD Luftpost unser „Baum des Tages“, an dem wir in aller Ruhe üben konnten – BigShot, Seileinbau, Aufstieg, Abstieg, Rettung am Seil (sic! – ein Karabiner hatte sich verklemmt), das volle Programm. Voller Stolz konnte ich dann irgendwann meinen ersten selbsterkletternen T5er loggen (Strike!). Aus den weiteren geplanten Bäumen wurde wegen Regen leider nichts, aber wenn man erstmal Blut (oder eher Rinde) geleckt hat, zieht es einen immer wieder in die Höhe. Der Kurs war die ideale Basis dafür, und die Sicherheitsgedanken, die uns dort vermittelt wurden, haben sich beim ersten Versuch direkt bezahlt gemacht.

Rund um Lehrte

„Angefixt“ durch eine Welle von Publish-Benachrichtigungen der „Birkenfurth“-Serie bei Lehrte/Arpke beschloss ich, meine Sonntagmorgenrunde mal dortin zu verlegen. Die ersten Logeinträge der neuen Caches waren allerdings eher „gemischt“, und da es auch die erste Runde dieses Owners (lina2003) ist, schien sie mir als Ziel zu riskant. Stattdessen fiel mir auf der Karte eine weitere Runde auf, die ich mir dann heute auch vorgenommen habe: die Baumkunde vom Team die ZManns. Eine Entscheidung, die ich nicht bereut habe; dies ist eine Reihe, die (zusammen mit der Lehrter GeoChristmas-Runde) eine eigene Touren-Seite verdient hat – et voilà: hier ist sie

Umgetauft – oder: „greasley71“ ist tot, es lebe „GlobeCacher.de“

Nichts ist so beständig wie der Wandel …

Bis Ende 2013 war ich unter dem Pseudonym greasley71 unterwegs und dem einen oder anderen Cacherkollegen auch bekannt. Mit der Umstellung dieses Blogs auf die Adresse globecacher.de kommt nach fast 5 Jahren mal ein neuer Name in’s Spiel – eben der GlobeCacher.de. Sonst bleibt alles beim Alten, oder „aus Raider wird Twix, sonst ändert sich nix“ 🙂

Beim Loggen muss ich mich wohl erst dran gewöhnen, und ein neuer Stempel muss auch noch her …

Rückblick und Ausblick

Schon wieder ist ein Jahr um, schon wieder Zeit für einen kleinen Rückblick.

Die vergangenen 12 Monate waren (cachetechnisch) geprägt durch

  • eine Reihe von Cacheserien, die ich mit Luna gemeinsam erwandert oder erradelt habe. Daraus entstand letztlich die Idee, solche Touren auf einer eigenen Seite aufzuführen und darzustellen.
  • den Sommerurlaub auf Gotland, der mich zu einem eigenen Bericht inspirierte (und zu der Erkenntnis brachte, dass ich unbedingt wieder nach Skandinavien muss …).
  • einige sehr schöne Nachtcaches (es waren mehr geplant, aber andere Termine ließen nicht mehr zu). Zu den Nachtcaches wird demnächst auch noch eine Seite erscheinen.

Weiterlesen

Neue Seite: „Touren“

Da die Tourenbeschreibungen zwischen den übrigen Blogeinträgen so schnell „verschwinden“, habe ich meinen Blog um eine neue Seite „Touren“ erweitert. Hier sammle ich peu á peu die Touren, die ich unternommen habe und empfehlen kann.  Viel Spaß dabei!

Über Rückmeldungen, Ergänzungen oder Hinweise per Kommentar freue ich mich immer!

Hier geht’s zur Touren-Seite

Powertrails

Kaum etwas ist in der (deutschen) Cacherszene so heftig umstritten wie Powertrails – die einen lieben sie, weil man schnell viele “Punkte” sammeln kann; die anderen verteufeln sie aus demselben Grund. Gerade hierzulande stößt man in Foren immer wieder auf Abneigungen gegenüber diesen Serien von 30 und mehr Dosen (so die “offizielle” Definition eines PT) und denen, die dort cachen. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass etwa in Skandinavien der Hang zu PTs wesentlich größer und die Vorbehalte längst nicht so groß sind. Und dann gibt es da auch noch die amerikanische Variante: 1000 Caches entlang eines Wüsten-Highways, alle 200m eine Dose an der Leitplanke, genau in Griffhöhe, so dass man von der Ladefläche eines Pickup direkt zugreifen, loggen, zurückstecken und weiterfahren kann. Weiterlesen

„VCP Kleefeld“-Runde – das schnelle Ende

Da ist mein dritter Blog-Eintrag zur VCP-Runde noch gar nicht ganz fertig, schon geht die ganze  Runde nach nur 4 Monaten in die ewigen Cachegründe ein. Mit diesem Ansturm auf am Ende 31 Dosen (und damit laut Groundspeak-Terminologie ein Powertrail) hatte der Owner wohl nicht gerechnet – und die kritischen Stimmen wurden auch nicht leiser, zumal die Strecke von #22 bis #25 abseits aller Wege quer durch den Wald führte, was sicher nicht im Sinne des Naturschutzes (und des Försters) war … Schade, der Gedanke war gut, nur die Umsetzung verbesserungsfähig. Naja, Schwamm drüber, hier ist also wieder Platz für Neues. Vielleicht ein schöner Multi?

P.S. Dem kontroversen Thema „Powertrail“ widme ich mich in einem eigenen Thema.